Burg Fîrnhag

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Grafschaft: Heldentrutz
Baronie: Schneehag
Burgherr: Baron Firian Böcklin
Art der Burg: Wasserburg
Bewohner: um die 80 Menschen
Tempel: "Jääkarhusali" Tempel (Firun)
Garnison: Dienstritter und ihre Lanzen, Katzbalger
Besonderheiten: Ehemaliges Kloster was vom ersten Böcklinbaron Schneehags als Sitz auserkoren wurde und seitdem immer weiter um- und ausgebaut wurde.

 

Beschreibung von Außen und Anreise:

Von Westen kommend biegt vom Trutzweg eine leidlich gute, nicht gepflasterte Straße ab. Sie führt durch sanfte Hügel (der Finsterkamm liegt dann im Rücken der/des Reiter/-s) am Flüsschen Winterbach entlang. Nach gut 7 Meilen erreicht man zunächst das Dorf Steenbukken welches über 360 Seelen beherbergt.

Wenn man es durchquert hat muss man einen letzten kleinen Hügel überwinden. Auf dessen Kuppe stehend hat man dann einen guten Blick auf die Burg (Bild oben). Die Burg ist grundlegend als Wasserburg angelegt und der Winterbach wurde abgezweigt um den Burggraben zu füllen. Dieser wurde in vielen Jahren ausgehoben da das ursprüngliche Kloster das den Grundstock der Burg bildete keinen Graben hatte. Um zu verhindern das der Burggraben versandet und nur ein stinkendes stehendes Gewässer ist hat er einen Zufluss und Abfluss zum Winterbach.

An der vom Finsterkamm abgewandten Seite der Burg verbreitert sich der Burggraben zu einem sehr großen Teich, fast schon ein See. In beiden Burggraben und See werden Karpfen und Welse gehalten und gefischt. Zusätzlich kann und wird einmal im Jahr der Zufluss vom Winterbach zum Burggraben geschlossen. Dieser fällt dann im Laufe eines Tages bis ca. Höhe des Tempels rund um die Vorburg bis auf ein paar Pfützen trocken. Der kleine See verliert zwar ebenfalls einiges an Tiefe verliert hat aber scheinbar noch einen anderen Zufluss. Jedenfalls bleibt er ungefähr bei halber Größe bestehen. Es besteht noch die Möglichkeit bei diesem Unterfangen "Gitter" an den passenden Stellen im Burggraben einzusetzen.

Das verschließen des Zuflusses mittels in der Nähe in einer Höhle versteckt gelagerten "Balken" dauert gut eine Woche. Wenn er trocken gefallen ist wird der Graben von angeschwemmten Unrat und allzu starken Bewuchs befreit (eine sehr "beliebte" Arbeit der in der Nähe lebenden Unfreien wie man sich denken kann). Wurden die Gitter geschlossen kann man sehr leicht in den wenigen verbleibenden Pfützen Karpfen "ernten". Da das den Bestand aber natürlich sehr stark reduziert wird meistens darauf verzichtet und im Lauf des ganzen Jahres normal nach den Fischen geangelt.

Abweichend vom Bild beginnt "hinter" der Burg (also wenn man von Westen kommt Nördlich bis Östlich) noch der Wald "Hag". Direkt am Ufer des "Karpfensees" stehen dabei keine Bäume. Sie beginnen erst einige Schritte davon entfernt. Zunächst sind es eher mit mit Bäumen bewachsene Wiesen. Aber umso weiter man kommt umso dichter wird der Baumbestand. Nach gut einer Meile ist er ein richtiger dichter Urwald. Der Wald wird außer von anwesenden Firungeweihten und dem Baron die in ihm jagen völlig sich selber überlassen.

 

Vorburg:

Die Vorburg umgibt eine relativ große Fläche. Etwas mehr als die Hälfte des Bodens hier ist mit Beeten bedeckt in denen allerlei Kräuter und Gemüse wachsen, linkerhand vom Tor stehen ein gutes Duztend Obst- und Nussbäume. Am Ufer des Grabens zwischen Vor- und Kernburg stehen dichte Brombeerbüsche. Reitet man in den Burghof befindet sich linkerhand auf fast der gesamten Burgbreite das große Stallgebäude inklusive großen Heuboden im Dachgeschoss. Im Obergeschoss des Gebäudes sind die meisten Katzbalger untergebracht.
Danach folgte der einzige Turm der Vorburg. Ein recht hoher, relativ schmaler Turm mit Zinnenkranz als Abschluss. Der Turm ist aus dunklerem Gestein als die restliche Burg erbaut und hat irgendwie einen leicht düsteren Eindruck. In seinem Keller und Erdgeschoss sind ein Teil der Vorräte der Burg eingelagert. Der Turm barg auf seiner restlichen Fläche lange die Wohnstatt des "Druiden" und Heilers Radogast. Dieser verstarb allerdings im Boron 1042 BF. Heute wohnt in ihm nun seine Schülerin die Heilerin Waronia.
Nach dem Turm folgt die Scheune sowie das Waschhaus der Burg und in seinem Obergeschoß lebte ein guter Teil des Gesindes.

Kernburg:

Über die Zugbrücke durch den massiven Torturm, dem Großen Donnerbacher, kommt man in die Kernburg und den inneren Burghof. Während die Vorburg auf eher normalen Erdreich gebaut wurde steht der größte Teil der Vorburg auf felsigem Untergrund. 
Linker Hand befanden sich direkt an die Mauer gebaut zwischen Bergfried und einem der beiden kleineren Türme drei Fachwerkhäuser. Das eine beinhaltete die Schmiede der Burg, das mittlere eine Werkstatt, hauptsächlich zur Holzbearbeitung und das letzte eine Bäckerei. Im Obergeschoss der Häuser wohnen jeweils die entsprechenden Personen. 
In dem kleinen linken Turm befinden sich neben Vorratsräumen ganz oben der Firnhager Horst. 
Zwischen diesem Turm und dem Großen Donnerbacher steht ein weiteres Fachwerkhaus. Es wird von einem Steinmetz bewohnt bzw. hat dieser im Erdgeschoss und unter der ans Haus angebauten Überdachung seine Werkstatt.
Auf der anderen Seite des Burghofes befindet sich der bekannte Firuntempel mit den umgebenden Birken.
Zwischen dieser und der Außenmauer in Richtung Vorburg ein weiteres Fachwerkgebäude. Von dort ist meistens Gebell zu hören. Es ist der Hundezwinger mitsamt Auslauf der Meute die der Burgherr sich hält. 
In der Ecke zwischen Firuntempel und Hundezwinger steht ein weiterer, kleinerer Rundturm. Er enthält ebenfalls Vorratsräume und die Unterkünfte der Burgwachen. 
Auf dem gesamten Hof herrscht eigentlich immer und solange es das Tageslicht zulässt geschäftiges Treiben. Der Hof selber ist mit komplett mit groben Kopfstein gepflastert.

Hinter der Firuntempel und zwischen zentral gelegenem Palas befindet sich ein zweiter großer Kräuter-, Gemüse- und Küchengarten.

Gegenüber vom Torturm ist der L-förmige große Palas der Burg mit daran angeschlossenen Bergfried. 
Der Teil des Palas der in den Burghof hineinreicht hat im Tiefen Keller große Vorratsräume, im Erdgeschoss die Küche der Burg mit direktem Zugang zum Garten. Im Obergeschoss den großen Rittersaal der die gesamte Fläche des Stockwerkes einnimmt und über eine steinerne Treppe vom Burghof zu erreichen ist. Die beiden Dachgeschosse enthalten die weiteren Unterkünfte der Bediensteten.
Der hintere Teil des Palas der gleichzeitig die Außenmauer bildet enthält die Räume der Herrschaften sowohl Wohn- als auch Arbeits- und Schlafräume. Er hat keinen Keller und die Außenmauer hat im Erdgeschoss gar keine Öffnungen. Im Obergeschoss dagegen schon. Sowohl normale Fenster, zwei Balkone und einige schmale Schießscharten artige Fenster. In diesem Teil gibt es auch zwei Dachgeschosse die aber als Lager genutzt werden. 

Der Bergfried hat einen zweistöckigen Keller. Im tieferen Stockwerk ist der Kerker der Burg untergebracht. Ein feuchter, dunkler Raum der zum Krank werden nur so einlädt. Ebenso befindet sich hier ein Brunnen. Darüber befindet sich ein Vorratsraum. In den Stockwerken über der Erde sind die Waffenkammer der Baronie, die Schatzkammer der Baronie, Unterkünfte für einige höhere Bedienstete und Notvorräte im Falle einer Belagerung untergebracht. Ein Stockwerk unter der Spitze verfügt er über einen umlaufenden Wehrgang mit Zinnenkranz von dem man sehr weit ins Umland beobachten kann. Betreten kann man den Turm nur über eine schmale Tür mit doppelt, eisenverstärkter Tür im zweiten Stockwerk. Die breite Holztreppe die dort hinaufführt kann im Notfall abgebrannt werden.