Stadt Nordhag

Grafschaft: Heldentrutz
Herrschaft: Stadtmeister Erlbrecht Kaltensieder
Wappen: folgt
Einwohner: 900
Garnisonen: 20 Stadtgardisten und Torwachen, 10 Turmwächter (Uhlen), 10 Büttel/Nachtwächter; Hagendorfs Rauhreiter, Ritter und Waffengefolge der Baronin auf der Nôrrburg
Tempel: Rondra, Peraine, Phex, Travia, Ingerimm
Gasthöfe: Gasthaus Orkenspalter (Q:5,P:4,S:30), Gasthaus Oberhager Hof (Q:6,P:7,S:16), Töpferklöppel (Q:5,P:4,S:8), Unterfang (Q:3,P:2)
Wirtschaft: Töpfer, Steinmetz, Schreiner, Bogenbauer, Schmied, Krämer, Stellmacherei Kolenbrander
Besonderheiten: Nordhag gehört zusammen mit Reichsend, Distelstein, Weißenstein und Rhodenstein zu den sogenannten "Wehren des Nordens", wichtigster Handelsstandort der Grafschaft Heldentrutz, Baronsitz Norrburg
Stimmung: Optimismus ob des ertragreichen Handels mit Salz und der in ganz Weiden begehrten Töpferware, viele durchreisende Händler (durch das Entstehen der Wildermark nehmen immer mehr Händler den ungefährlicheren Weg über den Norrnstieg und Nordhag, um über die Stadt der Greifin ins Herz des Reiches zu gelangen)

 

Die Stadt Nordhag ist trotz ihrer eher abgeschiedenen Lage in der Weidener Heldentrutz durch die vielen wichtigen Handelsstraßen und -wege der wichtigste Handelsplatz und mit Abstand die größte Siedlung der Grafschaft. Die wichtigsten Güter aus der Stadt sind die in ganz Weiden und auch den angrenzenden Provinzen begehrten Töpferwaren und das sogenannte "Weiße Gold" - das Salz, das der Stadt schon früh einen, zumindest für heldentrutzer Verhältnisse, gewissen Reichtum beschert hatte.
Die Stadt, welche sich in die Viertel Vorhag, Unterhag, Töpferviertel und Oberhag unterteilen lässt liegt direkt am wichtigen Nôrnstieg, welcher den Grafensitz Reichsend mit Greifenfurt verbindet. Die gut ausgebaute Handelsstraße, die seit der Entstehung der Wildermark mehr und mehr an Bedeutung gewinnt führt direkt am südlichen Ende der Stadt vorbei, wo sich auch das Haupttor Nordhags (das sogenannte Nôrretor) befindet.
Betritt man die Stadt durch das Norretor so befindet man sich im Stadtteil Vorhag;

Vorhag
Der Vorhag ist der kleinste Stadtteil Nordhags und besteht fast nur aus dem kleinen Jammer (dem kleinen Markt) und den umliegenden Gebäuden. Am kleinen Jammer werden meist Nahrung und Gegenstände des täglichen Gebrauchs feilgeboten. Direkt am Platz findet man noch das Haupthaus der Stadtwache, die Garnison der Landsknechte (Söldner), das Haus der Beilunker Reiter, die Stellmacherei des Gorge Kolenbrandter und das größte Gebäude der Stadt - das Gasthaus Orkenspalter, in welchem reisende Händler aus dem Svelltal, dem Bornland und aller Provinzen des Reiches angetroffen werden können.

Unterhag
Der Unterhag ist der Stadtteil, der in den anderen Städten oft als Unterstadt bezeichnet wird. Hier leben vor allem Tagelöhner, Hilfskräfte, Bettler und sonstiges lichtscheues Gesindel in heruntergekommenen und schmutzigen "Häusern". Erwähnenswert sind in der diesem Stadtteil einzig die Schenke Unterfang und die Schreine der Hohen Frowe Travia und ihres göttlichen Bruders Boron.

Töpferviertel
Das Töpferviertel könnte man getrost auch als das "Handwerkerviertel" bezeichnen, da es vor allem von den in der Stadt ansässigen Handwerkern und deren Angestellten bewohnt wird. Neben den vielen Werkstätten der verschiedenen Meister findet man hier den Tempel des Gottes Ingerimm, welcher auch einen Schrein des Halbgottes Simia beheimatet. Der Sohn von Ingerimm und Tsa wird in der Stadt vor allem als Schöpfer der Töpferscheibe verehrt.
Weiters werden auch noch der Perainetempel (der sogennante Grüne Garten) und der Große Jammer zu diesem Stadtteil gezählt. Der Große Jammer ist der eigentliche Marktplatz der Stadt und ist besonders an Markttagen vollkommen überfüllt. Händler und Bauern aus der gesamten Grafschaft bieten hier ihre Ware an und locken damit nicht nur eine Menge Kunden in die Stadt, sondern auch eine Menge zwielichtiges Gesindel.

Oberhag
In Oberhag findet man die Gebäude der bessergestellten Bürger Nordhags. Neben den, im weidener Spitzgiebelstil gehaltenen Häusern findet man hier auch noch das Rathaus und den prächtigen Rondratempel. Das sich ebenfalls in Oberhag befindende Ordenshaus der Silberfalken ist von Verfall geprägt und wird von den Städtern gemieden. Wenn man den ansässigen Menschen glauben darf soll es nämlich innerhalb der Gemäuer spuken.