Tavin von Creyenach

Tsatag: 26. ING 1007 BF
Familienstand: Unvermählt
Nachkommen: Keine
Borontag: 5. Rondra 1030 BF

 

NAMEN & TITEL

• Vollständiger Name
Tavin von Creyenach

• Titel
Ritter der Finsterwacht

• Anrede
Hoher Herr

LEHEN & ÄMTER

• Lehen & Besitztümer
Tavin war Erbe des Ritterguts Creyenach am Glaumensee im Süden der Sichelwachter Baronie Uhdenwald. Das Lehen wurde jedoch bei der Entstehung der Wüsteien völlig verheert und ist bis heute nicht bewohnbar.
Später wurde der junge Rittersmann mit dem Finsterwachtturm Bernstein in der Grafschaft Heldentrutz belehnt --- ein Amt, das nicht unwesentlich zu seinem traurigen Ende beitrug.

WICHTIGE DATEN

• Tsatag
26. Ingerimm 1007 BF

• Borontag
5. Rondra 1030 BF (in den Freitod gegangen)

ABSTAMMUNG

• Hauszugehörigkeit
Familien Creyenach und Glaumensee aus Uhdenwald, zwei unbedeutende Rittergeschlechter.

• Eltern
Ritter Richolf von Creyenach und
Renilde von Glaumensee

• Geschwister
Wolfhart von Creyenach (*1011 BF)

HINTERGRÜNDE

• Aventurische Informationen
Der junge Wachtritter hat es durch sein Schicksal zu trauriger Berühmtheit in der Heldentrutz gebracht:  Er wurde von Graf Emmeran 1029 BF zu einer ebenso ungerechten wie unverhältnismäßigen Strafe für ein angebliches Verbrechen verurteilt, ist daran letztlich zerbrochen und hat seinem Leben selbst ein Ende gesetzt. Mit den Fakten verhält es sich wie folgt:
1029 BF hatte es der umtriebige und korrupte Alarwin von Graugenwerl zum Statthalter des Trutzer Grafen gebracht und vertrat diesen, wann immer er nicht in seiner Heimat weilte. Eine dieser Gelegenheiten nutzte der Graugenwerler, um etliche Wachtritter von ihren Türmen abzuziehen und zur Belagerung von Burg Bockenstein zu rufen, die seinerzeit in der Baronie Nordhag lag. Während die Ritter sich dort aufhielten, griffen Orks die Kette der Wachttürme an, konnten mehr oder minder ungehindert durchbrechen und in den dahinter liegenden Landen Chaos anrichten.
Als Graf Emmeran von seiner Reise zurückkehrte und die Bescherung sah, war er außer sich vor Wut. Statt sich aber mit seinem Vertreter den eigentlich Verantwortlichen zu greifen, lud er seinen Zorn auf den Rittern ab, die im Grunde nur ihrem Lehnseid Folge geleistet hatten. Zwei von ihnen traf es besonders hart: Elfwid Schnewlin, die entlehnt und zum Tode verurteilt wurde, sowie Tavin von Creyenach, dem ein Bußgang von Nordhag nach Reichsend auferlegt wurde --- barfuß und im Bettlergewand, das letzte Stück des Weges auf allen Vieren kriechend.
Der Creyenacher trat den Bußgang im Phex 1029 BF tatsächlich nicht nur an, sondern brachte ihn sogar zu Ende, wenn auch schwer erkältet vom Frühlingsregen, mit wunden Füßen und blutigen Knien auf einer Trage liegend. Der junge Ritter stand die Tortur also durch, verlor durch das erlittene Unrecht und die Schmach jedoch jeden Lebenswillen und legte im Rondra 1030 BF Hand an sich selbt.
So kam es, dass der von einer Pilgerreise geläuterte Graf Emmeran den jungen Mann im Peraine 1030 BF nicht rehabilitieren konnte --- wie es mit Elfwid Schnewlin geschah.