Leodobald von Falkenstein

Titel: Vogt
Lehen: Herzoglich Nordheim (Wei-II-02)
Tsatag: 999 BF
Familienstand: vermählt mit Mairid von Aichhain
Nachkommen: ein Sohn, eine Tochter
Kurzprofil: weltgewandter, immer neugieriger, charmanter Ritter, der vor allem der Ritterlichkeit als Gesinnung und den damit verbundenen Tugenden frönt.
Verwendung: Auftraggeber, Abnehmer interessanter Gegenstände und Geschichten

Wappen der Familie Falkenstein• Name
Leodobald von Falkenstein

• Titel
Vogt von Herzoglich Nordheim
Ritter Weidens

• Wappen
Auf Blau ein aufsteigender, goldener Falke

• Lehen
Herzoglich Nordheim

• Geburtsjahr
999 BF

• Familienstand
verheiratet mit Mairid von Aichhain
Sohn Karfang (*1022 BF, derzeit in Knappenschaft)
Tochter Fehild (*1024 BF, Pagin auf der Balihoer Grafenburg)

• Hauptgottheit
Praios, Hesinde, Rondra

• Beschreibung
Leodobald ist sehr groß und sehr schlank. Obgleich der Jugend längst entwachsen, wirkt er noch immer ebenso schlacksig, wie ein Jüngling, der nur halb so viele Winter gesehen hat.
Seine blonden Haare trägt er stets ordentlich frisiert und kurz geschnitten. Sein ganzer Stolz ist sein üppiger, bis zum Kiefer reichender und am Kinn spitz auslaufender Backenbart, über den er sich zu streichen pflegt, wenn er in Gedanken ist.
Während er zu Hause bequeme Beinlinge sowie Hemden, bisweilen aber auch an Gelehrtenroben erinnernde Gewänder bevorzugt, tritt er in der Öffentlichkeit vom Scheitel zur Sohle ritterlich auf. Über einem fein gearbeiteten, golden schimmernden Kettenhemd tulamidischer Fertigung, trägt er meist einen bis zum Knie fallenden, strahlend blauen Wappenrock, in den der Falken seines Hauses in Goldfaden über dem Herzen eingestickt ist. Auch die enganliegenden Hosen sind leuchtend blau, derweil die kniehohen, Sporen gezierten Stiefel schwarzbraun glänzen.

• Aventurische Informationen
Bisweilen scheint es, zwei Herzen schlügen in Leodobalds Brust. Zum einen das des Erben eines gefallenen, ehedem sehr mächtigen Weidener Hauses, zum anderen das des ewig neugierigen Abenteurers, der sich Rätseln und Geheimnissen nur schwer entziehen kann und regelmäßig von Fernweh geplagt wird.
So verwundert es nicht, dass Leodobald als pflichtbewußter Sohn zwar den für einen Weidener Adligen einzig richtigen Weg beschritt und die klassische Knappenschaft durchlief. Doch nach der Schwertleite erbat er sich das Privileg, Aventurien für einige Jahre als fahrender Ritter bereisen zu dürfen. Sein Vater Wilfind gewährte ihm diesen Wunsch und Leodobald vertraute sich ganz dem Wind an, der ihn sowohl ins Land der ersten Sonne, als auch in die Metropolen der aventurischen West-, wie Ostküste führte.
Auf seinen Reisen lernte er schließlich seine Gemahlin kennen und führte sie nach Hause, wo er auf dem Junkergut Wittkopp, gelegen in Gräflich Espen, eine Familie gründete und sich auf sein Erbe vorbereitete.

• Besonderheiten
Leodobald ist für Weidener Verhältnisse überdurchschnittlich gebildet und ein Förderer sowohl der schönen Künste, als auch der hesindegefälligen Wissenschaften - wenngleich diese im Herzogtum nur spärlich vertreten sind.

• Meisterinformationen
Gut zehn Jahre währte die Reise Ritter Leodobald, des Flüggen, wie er seither genannt wurde. Viele Wunder und zahlreiche Schrecknisse hat er auf seinen Reisen erblickt und neben einiger Ehre, hat er auch manchen Makel an sein Schild geheftet.
So wird er in einem der zahlreichen Kleinreiche Araniens gar als Ehebrecher gesucht (er hat sich gar zu ungeschickt und aufrecht Weidenerisch gebärdet) und hat dem gehörnten Ehemann nicht nur gekränkten Stolz, sondern auch ein ‚Kuckucksei‘ hinterlassen (von dem er nichts weiß). Unter seinen Reiseandenken, die er zahlreich mit nach Hause brachte, mag zudem der eine oder andere Gegenstand zweifelhafter Herkunft oder gar unheimlicher bis unheilbringender Natur sein.
Nichts davon war Leodobald zum Zeitpunkt des Erwerbs bekannt und niemals hätte er als Weidener Ritter Diebesgut, Dämonenzeug oder dergleichen erstanden, doch Unwissen schützt auch den Falkensteiner nicht vor Ungemach.
Die Vogtswürde von Herzoglich Nordheim wurde dem Erben des Hauses Falkenstein auf Anraten der Gräfin von Baliho, Ardariel Nordfalk von Moosgrund, angetragen. Zum einen, um der wichtigen und reichen Baronie einen tatkräftigen und vor allem mehrheitlich anwesenden Vogt voranzustellen. Zum anderen, um der ehemaligen Balihoer Grafenfamilie nach ihrem tiefen Fall die Möglichkeit zur Bewährung zu geben. Ein Umstand, dessen Leodobald sich nur allzu sehr bewußt ist, weshalb er seine ganze Schaffenskraft in das zuletzt arg vernachlässigte Nordheim legt.

• Stärken
Leodobald ist ein Ritter, der auf ein ereignisreiches Abenteurerleben zurückblickt und sich gut (und gerne) der Sorge und Nöte dieser Zeit erinnert. Er ist es - nach wie vor - gewohnt, festgefügte gedankliche Bahnen zu verlassen und situationsabhängige Lösungen zu finden. Dabei gilt ihm ein guter Gedanke und eine erfolgversprechende Lösung bisweilen mehr, als Tradition, bisweilen - in kritischen Fällen - auch mehr als die Ehre.
Er ist weltgewandt, charmant und stets begierig Neuigkeiten aus anderen Teilen Deres zu hören. Vorurteile (tatsächliche, mutmaßliche und eingebildete) meidet er dabei nach Kräften.

• Schwächen
Seine nie versiegende Neugier und der Drang, Vorurteilen keine Macht über sich zu gestatten, lassen Leodobald bisweilen unvorsichtug und überstürzt agieren. Beides steht ihm auch im Umgang mit weniger toleranten und weitgereisten Standesgenossen im Weg.

• Hauszugehörigkeit
Haus Falkenstein

• Bedeutende lebende Verwandte
Wilfing von Falkenstein (Erster Ritter der Au, Junker von Wittkopp);
Praiodane von Falkenstein (Tante, ehemalige Gräfin von Baliho, ehem. Reichsrichterin, Baronin von Tobelstein, Reichsverräterin),
Rangardis von Falkenstein (Vögtin von Zwerch in der Rommilyser Mark, Rechtsgelehrte), Erkenhild von Falkenstein (Gemahlin Arnwulf von Pandlarils)

• Herausragende Ahnen
Stammmutter des Hauses Avia Gemmafalconis (*544 v.BF, eine kompromisslose Centuria und Kindheitsfreundin Isegreins des Wanderers); Gundmar von Falkenstein (ab 412 v.BF Pfalzgraf der Festung Flæchth-uf-stên, dem heutigen Moosgrund); Ailgrid von Falkenstein (ab etwa 220 BF erste Junkerin von Wittkopp); Uldreich von Falkenstein (ab 969 BF Graf von Baliho)

• Zugehörigkeit zu Orden, Ritterschaften und politischen Gruppen
Ritter Weidens
Angehöriger der Kaiserlich Deropgraphischen Gesellschaft

• Freunde & Verbündete
Familie Pandlaril, Familie Nordfalk, Neunhild von Wettershag (Pfalzgräfin von Kaiserlich Sichelgau)

• Feinde & Konkurrenten
Familie Binsböckel

• Kurzcharakteristik
Weltgewandter, immer neugieriger, charmanter Ritter, der vor allem der Ritterlichkeit als Gesinnung und den damit verbundenen Tugenden frönt.

• Herausragende Eigenschaften
MU, KL; Neugier,Prinzipientreue (Ritterkodex), Verpflichtungen

• Herausragende Talente
Lanzenreiten, Zweihandschwerter; Reiten, Selbstbeherrschung; Rechnen, Geographie, Geschichtswissen, Lesen/ Schreiben, Sagen/Legenden; Schriftlicher Ausdruck

• Beziehungen
... in Baliho: gering
... in Weiden: gering

• Finanzkraft
gering

• Zitate
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